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Corona-Krise – Ein neuer Weg zum Umgang mit der Angst? Eine kosmologische Betrachtung

Seit Menschengedenken ist die Angst ein ständiger Begleiter des Menschen. 
In der Urzeit war der Mensch täglich lebensbedrohlichen Gefahren ausgesetzt. Wie gut, dass die Angst als eine wichtige Emotion, die Menschen vor unvorsichtigen Aktionen warnte und beschützte. Naturphänomene waren kaum erklärbar. Daher musste es überstarke Wesen wie Götter und Engel geben, welche den Wind und die Wolken sowie die Geschicke der Menschen lenkten. 

Die objektbezogene Pflege eines naturalistischen Weltbildes war überschaubar und sicherte eine feste Beziehung zwischen den verletzlichen Menschen und den unbesiegbaren Göttern, welche sich in einem Baum, einem Berg oder einem Tier manifestieren konnten. Im Zuge der voranschreitenden Entwicklung des menschlichen Bewusstseins wurden die Götter immer abstrakter und komplexer. Sie rückten räumlich immer mehr vom Menschen ab und wohnten schließlich im Himmel. 

Analog zu der voranschreitenden Entwicklung der Menschen und deren zunehmenden Fähigkeiten auf allen Gebieten, wurden den Himmelsgöttern immer zahlreichere und immer machtvollere Fähigkeiten und Eigenschaften zugeschrieben. Letztlich wurden sie damit ein adäquates Spiegelbild der Evolution der Menschheit. Die Psychologie nennt diesen Vorgang der Spiegelung eigener Wünsche, Erfahrungen und Bedürfnisse auf andere, PROJEKTION.

Bereits in der babylonischen Kultur wurden die am Himmel sichtbaren (Fix) -Sterne und die beweglichen Himmelskörper, die Planeten, (griech. Wanderer), ebenfalls in den Götter-Status erhoben. Erstmalig wurde der Himmel zu einer Bühne der Götter. Diese „Götter-Archetypen", die in Tierkreiszeichen und Häusern residierten und deren astronomische Konstellationen (Beziehungen zueinander) über das Wohl und Wehe der Welt entscheiden, können somit als Geburtsstunde der Astrologie gelten, eine sehr alte, symbolhafte Interpretationskunst auf der Basis kosmologischer Betrachtungen.

Astrologie? „Quatsch und Schabernack" sagen die einen; „So etwas war bei den aktuellen  Konstellationen astrologisch betrachtet zu erwarten" sagen die anderen. Dieser Disput ist so alt wie die Astrologie selber. An dieser Stelle könnte der ein oder andere versucht sein, dieses bedeutende „pandemische" Weltgeschehen unserer Zeit unter dem Brennglas astrologischer Betrachtungen, in einen wie auch immer formulierten Sinn-Zusammenhang bringen zu wollen. Interessierte Leser und Forscher finden im Netz sicherlich entsprechend weiterführende und interessante Quellen zu den hier vorgestellten Themen. 

Eins ist jedoch (Sonnen) klar: Die Angst ist immer IN uns selber. Eine alte "Therapeuten-Regel" besagt: 

 „Wo die Angst ist, da geht es lang". 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein „gutes Ankommen" auf Ihrem ganz persönlichen Weg.